Als wir gemeinsam mit der Allgäu GmbH das Basiskonzept für das Haus der Allgäuer Werte entwickelten, wollten wir bewusst keinen klassischen Messeaufbau schaffen. Die Idee war einfach: Nicht viele einzelne Marken zeigen – sondern eine gemeinsame Identität erlebbar machen. Ein grüner Teppich zog sich wie eine Wiese durch die Halle. Holz und Pflanzen brachten Natürlichkeit in die Markthalle. Vorhänge öffneten den Blick Richtung Horizont. Die Gestaltung sollte „gemütlich - kreativ - frisch“ wirken. Die Markenpartner blieben sichtbar, wurden aber Teil eines gemeinsamen Ganzen. Denn statt zu fragen: "Wer ist größer, lauter oder auffälliger?", haben wir uns gefragt:
Kann man Werte überhaupt gestalten?
Beim Haus der Allgäuer Werte steckt die entscheidende Frage schon im Namen: Wie gestaltet man Werte?
Die Markenidentität des Allgäus basiert auf vier Werten:
ehrenwert, heilsam, friedlich und originell.
Auf einem Markenpapier lassen sich diese Begriffe erklären. Im Raum funktioniert das anders. Wir können nicht einfach „friedlich“ an eine Wand schreiben und erwarten, dass Menschen Frieden empfinden. Und „heilsam“ wird nicht spürbar, nur weil es auf einem Schild steht. Abstrakte Werte müssen in konkrete Erlebnisse übersetzt werden.